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Dalai Lama - Lächelt und bewirkt nichts

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Abschnitt aus einem Artikel aus der Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/pol...?em_cnt=1180160

 

(...)

 

Was ihn heraushebt aus der Menge echter und modischer Gurus, ist vor allem die Verbindung von Spiritualität und weltlicher Mission. Nicht dass seine Botschaften von Mitgefühl unter den Menschen und Frieden unter den Völkern irgendwie originell wären. Aber der Repräsentant eines Opfervolks lebt die Gewaltfreiheit im Alltag, die er predigt. Mitunter zum Ärger der Jungen in der tibetischen Exilgemeinde, die schon mal draufschlagen möchten auf die chinesischen Usurpatoren. Ihr Oberhaupt mutet ihnen einiges zu: Der Dalai Lama hat 1987 den Anspruch auf einen unabhängigen tibetischen Staat fallen gelassen, fordert seitdem nur noch wirkliche kulturelle und religiöse Autonomie. Aus Sinn für Realitäten. Die Tibeter, sagt der Mönch und Friedensnobelpreisträger mit galligem Humor, seien "wie die Pandabären der Weltpolitik". Jeder mag sie, "aber keiner tut etwas für uns". Und die Chinesen warten auf das Ableben des beliebtesten Pandas - eine schiedliche Lösung der Tibetfrage wäre damit zwar weniger wahrscheinlich, aber vielleicht schaut dann keiner mehr hin.

 

Ohne diese politische Dimension wäre die Verehrung des Dalai Lama nur eine von vielen Ausprägungen einer vagen "Frömmigkeit der Sehnsucht", wie der evangelische Bischof Wolfgang Huber sie nennt. Die sich auf der Sinnsuche in den globalen Supermarkt der Religionen begibt und im Buddhismus ein unverbindliches Angebot zu entdecken wähnt. Selbsterkenntnis via Meditation, ohne Beitrittsverpflichtung und Dogmen-Kaufzwang, sogar ohne Gott. Die wenigen, die sich wahrhaft auf den Weg buddhistischer Erkenntnis begeben, erfahren seine Mühen. Seinen Freizeit-Jüngern, die eine Abkürzung zum Nirwana suchen, empfiehlt der Tibeter schon mal den Gang zum Lampenladen: Nur dort sei "Instant-Erleuchtung" zu haben.

 

"Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen." Noch so ein Spruch wie gestickt. Er richtet sich an die Exilgemeinde, wo der Dalai Lama - nicht perfekt und nicht ohne Widerstände - für etwas mehr Demokratie und weniger Aberglauben gesorgt hat. Und an westliche Freunde, denen er regelmäßig die Religionen des eigenen Kulturkreises nahelegt. Das ist nicht nur klug, sondern weise. Mit der Absage an jeden Missionswillen mindert der Charismatiker den berechtigten Neid der christlichen Konkurrenz. Und erhält sich das Forum für seine politische Mission. Ein "Gott zum Anfassen", wie der Spiegel titelte? Nehmen wir's eine Nummer kleiner: einer, der auch Skeptikern die Anziehungskraft des Religiösen vermittelt. Jedenfalls eine Ahnung davon.

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(...)

 

"Trotz meiner unterschiedlichen Meinung hinsichtlich einiger seiner Methoden, als Person liebe ich ihn", sagte der Dalai Lama (Gyatso) über sein Treffen US-Präsident George W. Bush vor einer Woche. "Wir wurden sofort Freunde. Er ist ein sehr netter Mensch."

 

Nicht nur, daß der "Mann des Friedens", der 14. Dalai Lama, keinerlei Berührungsängste mit jenem Mann hat, dessen zwei Kriege bereits Millionen Menschen den Tod und einer noch weitaus größeren Zahl Hunger, Angst, Krankheit, Flucht und Trauer gebracht hat, er bezeichnet diesen Mann sogar als "sehr nett" und seinen "geliebten Freund". Diese Aussagen gehen weit über jegliche diplomatische Zurückhaltung oder auch buddhistische Liebe hinaus. Der Dalai Lama hätte seine Verehrung für Bush kaum deutlicher zum Ausdruck bringen können.

 

http://www.freace.de/artikel/200710/291007a.html

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#augenroll#

 

vermutlich praktiziert der Dahlei Lama:

 

liebe deine Feinde.

 

Salam

Anna

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#augenroll#

 

#bismillah#

 

Ein wirklich dumme Handlung. Wie kann er einen Kriegsherrn loben, der verantwortlich ist für soviele Kriege und Millionen Menschenleben? Er sollte sich schämen. Er spuckt den Opfern ins Gesicht mit seinen heuchlerischen Aussagen.

 

ws

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