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Zahra

Jahva, Allah, Gott. Eins oder doch nicht?

17 posts in this topic

Salam alaikum

 

in ein anderem Thread sind wir etwas vom Thema abgeschweift und daher habe ich auf Wunsch von Gringa nun einen seperaten Thread eröffnet.

 

Ich vertrete die Meinung, dass Allah Gott und Jahve eins sind. Ich glaube dass wir alle an den gleichen Gott glauben, lediglich anderen Offenbarungen anhängen. Als Muslim, glaube ich dass die Thora und die Bücher der Juden und zuvor das Buch Zabur die ersten Offenbarungen Gottes/Allahs/Jahves an die Menscheit waren. Ebenso glaube ich dass Jesus/ Isa a.s. einer der größten Propheten der Menschheit war. Ebenso glaube ich und dass steht ja auch im Quran, dass die JUNGfrau Maria/Marim die Mutter Isa/Jesus ist.

 

Was uns trennt ist: Das Muslime nicht daran glauben, dass Jesus Gott oder Gottes Sohn ist. Da Christen oder sehr viele die Dreifaltigkeit vielleicht auch nicht recht erklären könne, würde ich vorschlagen dass wir das Kapitel belassen.

 

Vorab: Ich habe sowohl das AT als auch das NT gelesen, behaupte aber keinen Falls dass ich dort sehr firm bin, würde aber jedrezeit nachschlagen.

 

Aber zurück zum Thema. Warum sollte man glauben, dass wir Muslime einen anderen Gott haben? KÖnnte es nicht so sein, dass es nur einen Gott gibt?

 

Ich gebe als Muslim mal dazu den folgeden Vers:

 

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

1. Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger

2. Allah, der Absolute (ewig Unabhängige, von Dem alles abhängt)

3. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden

4. und Ihm ebenbürtig ist keiner.

 

Man soll sich bitte nicht am Namen ALLAH stören, denn auch arabische Christen verwenden das Wort Allah für Gott (im Deutschen)

 

Das wäre mein Standpunkt fürs erste.

 

Inscha Allah wird es eine informationsreiche Diskusion.

 

wa salam alaikum

 

PS: Euch einen gesegnten Ifar (5:32 h)

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As-salamau alaykum ja zahra,

 

ja, ich bin der gleichen Meinung wie Du. Es gibt ja schließlich nur einen Gott... Ich benutze daher auch in meinen Postings meist immer nur das Wort "Gott" (und nicht "Allah"), da es das deutsche Wort für den Erschaffer des Universums ist.

 

Wenn man auf hebräisch "Jahve" oder "Elohim" sagt, ist das auch in Ordnung.

 

Ma'a as-salama

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Assalamu alaikum,

ist es nicht so, dass Allah in der Thora und den folgenden Büchern des Alten Testaments immer mal verschieden gnannt wird? Yahwe (woanders wird es auch als Yehova gedeutet), dann wird nur Adonai (Herr) gesagt, wieder woanders der von den Theologen so genannte Pluralis Maiestatis Elohîm (אלהים), der nichts anderes ist als die Pluralbildung von dem aus dem Usprungsstamm El (אל) kommende Elôha (אלוה) - was dem Namen Allah am nächsten kommt, zumal Hebräisch gemeinsam mit Aramäisch (Syrisch), wo Gott ebenfalls Alah (ܐܠܗ) bzw. Alaha (ܐܠܗܐ) heißt, Schwestersprachen des Arabischen sind, semitische Sprachen. Jahwe/Jehova werden im Hebräischen bzw. von den Juden zudem oft nur verkürzt geschrieben, nämlich mit der doppelten Setzung des Buchstaben Yod (יי) bzw. mit der Kürzung YH (יה) oder wie in einem hebräischen Büchlein von mir festgestellt, indem zwar "Yehôvâh" (יהוה - nicht Yahwe) gesetzt wird (woanders sogar als Y.H.W.H. 'י'ה'ו'ה), aber unter dem gestreckten letzten Buchstaben He (ה) wird noch kleiner Adonai (אדוני) gesetzt, was dann zu sprechen ist. Man soll im Judentum, wie ich hörte, vermeiden, den Namen Jehova auszusprechen. Er ist bei den Juden also der Unaussprechliche. Das wirkt sich z.B. auch bei den Zahwerten der hebräischen Buchstaben aus. Da wird z.B. die Zahl 15 nicht nach der sonst logischen Abfolge mit dem Zahlwert 10 des Buchstaben Yod plus dem Zahlwert 5 des Buchtaben He (was dann so aussähe: יה), sondern ausnahmsweise mit den Buchstaben Teth (9) und dem Waw (6), also 9+6 (טו) ausgedrückt - nur, um nicht die Abkürzung für YH(wh) zu bilden, die ja genauso aussieht wie יה. ...

Aber es soll nicht weiter darauf eingegangen werden, da es sonst vielleicht vom Thema wegführt.

Ich wollte also damit sagen, dass es im Judentume verschiedene Ausdrücke für ein und denselben Gott gibt: Yehôvâh, Yahve, El, Elôha, Elohîm, Eloqîm, Adônai, Schadai, ... Gemeint ist aber immer derselbe. In diesem Punkte gibt es keinen Zweifel, dass von dem Einen die Rede ist - von Allah. Subhanahu wa Taala! ... Und erst als die Religion z.B. des Christentums sich gen Westen ausbreitete, wurde der allen Propheten und damaligen Völkern des Nahen Ostens bekannte Name Allah in seinen verschiedenen Färbungen (Allah, Alah, Eloha) zu fremdem Theos, Deus, Dieu, Dios, Dio, Goth, God, Gott, Bog, Guth, ... Dabei hat sich Allah ja auch schon vor der Offenbarung des Qur'an namentlich offenbart - nur man hat es vielleicht bis vor Muhammad (sallallahu alaihi wa alihi wa sallam) zumindest in den Massen nicht glauben wollen oder sollen. Die Propheten (alaihimissalam) wussten aber um Seinen Namen. Und so auch Jesus (alaihissalam), der nicht griechisch Theos sagte, sondern Galiläisch-Aramäisch Alah. Denn er (alaihissalam) sprach den damals in Palästina gängigen palästinensischen bzw. galiläischen Dialekt des Aramäischen, der heute als ausgestorben gilt (im Gegensatz zum Syrisch-Aramäischen mit seinen west- und ostaramäischen Dialekten mit ihrer eigenen syrischen Schrift und ihren Varianten). ... Gott ist ein Begriff, Allah aber ist Sein Name.

 

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh!

Baha ud-Din

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Zur Etymologie des Wortes "Allah" und zum hebräischen Namen Allahs

Da die semitischen Sprachen verwandt sind, haben das arabische "Allah" (אללה bzw. الله), das aramäische "Alah" und das hebräische "Eloah" (אלה bzw. אלוה) natürlich ähnliche Wortwurzeln. Jedoch sind Gott, Allah, Eloah, Alah oder "Es" lediglich Namen/Begriffe, die beliebig austauschbar sind. "Allah" ist eine Kombination aus dem definiten Artikel "al" und dem arabischen Substantiv für Gott "ilah". "Allah" ist ein arabisches Wort für "den (einen) Gott", mehr aber auch nicht.

 

Es kommt nicht auf das Wort, sondern auf die Bedeutung an und die ist heute mitunter nicht gleich. Allerdings hat der verborgene hebräische Name vermutlich eine besondere Bedeutung. Es gibt ziemlich viele schiitische Ahadith und Quellen zu dem Thema.

 

The collection of oral Traditions called "Hadith (plural "Ahadith") called "Usul al-Kafi" explains that the A'immah themselves taught that Allah is a combination of Al-ilah:

 

`Ali ibn Ibrahim has narrated from his father from an-Nadr ibn Suwayd from Hisham ibn al-Hakam who has said that he asked Abu `Abd'ullah about the names of Allah and their derivations and roots.

 

"What is the root from which the word Allah is derived?"

 

The Imam replied, "O Hisham, the word Allah is derived from 'ilah,' that is, the One Who is worshipped and the One who is worshipped is supposed to be worth worshipping. The name of Allah is different from His Own self. Whoever worships the name not the meaning has become a heathen and has, in fact, worshipped nothing. Whoever worships the name and its meaning jointly, he becomes a polytheist because of worshipping two gods. Whoever worships the meaning of the word Allah only he, in reality, has worshipped the One Allah (Allah). O Hisham, did wyou grasp it?"

 

Hisham requested, "Kindly enlighten me more."

 

The Imam added, "Allah has ninety-nine names. If each name had a separate meaning then each meaning would have been a god. Allah is One only and all His names stand for just One Reality and all these names are other than Allah Himself. O Hisham, bread is the name of something to eat. Water is the name of something to drink. Dress is the name of something to wear on. Fire is the name of something that burns. O Hisham, did you fully grasp the point so you can defend your belief and contest successfully against our opponents, who, along with Allah, the Exalted, the Great, except things other than Him?"

 

Hisham replied, "Yes, I did understand."

 

The Imam said, "O Hisham, may Allah benefit you thereby and grant you steadfastness."

 

Hisham (the narrator) says, "I swear by Allah, no one has ever defeated me on the issue of the Oneness of Allah until now."

Al-Kulayni, Usul al-Kafi: H 310, Ch. 16, h 2

 

As well, the authoritative "Tafsir" or "exegesis" of Allamah Tabatabai called "Al-Mizan" states in volume 1 that: "'Allah' (= the divine name) was originally al-Ilah; the 'I'; in the middle was omitted because of frequent use. al-Ilah is derived from alaha ( = he worshipped) or from aliha or waliha (= he was bewildered). It is on paradigm of al-fi'al in meaning of al-maf'ul (= object-noun). For example, al-Kitab means al-Maktub (= the written); likewise al-Ilah means al-Ma'luh that is, the One who is worshipped, or the One about whom minds are bewildered."

 

"And your Ilah (God) is One Ilah (Gpd), La ilaha ila huwa (there is no god who has the right to be worshipped but He) the Most Gracious, the Most Merciful." Al-Qur'an, Sura 2:163

 

The collection of Ahadith entitled "Bihar al-Anwar" explains that Imam `Ali and other A'immah performed miracles through the "Supreme Name" of Allah which is in Hebrew. Of the prophesied "Mahdi" who will rise at the "End of the Age" with Jesus Christ himself - these being the "Two Witnesses" of the Book of Revelation - it is said:

 

"After receiving permission [to manifest himself], the [hidden] Imam will pronounce the Hebrew Name of Allah; then his Companions, 313 in all, will gather around him in Mecca, in the same way that small clouds come together in the autumn."

An-Nu'mani, Kitab al-Ghayba, ch.20 p.445

 

Of this Hebrew Name we are told: "[in the beginning] Allah created a Name with non-sonorous letters, with an unpronounced vowel, an entity without a body; [a Name] indescribable, of a colorless color, unlimited, veiled, though not covered with a veil, from all the senses and from all imagination. Allah made a perfect word out of it; a word composed of four parts, none of which existed before the others; from these four parts, He showed three Names, in order to respond to a need felt by the creatures, keeping one of them veiled: the Hidden, Secret Name. Of the [three] Names shown, the exoteric name is Allah, the Exalted, the Most High. Then He gave each of these three Names four Pillars, a total of twelve Pillars in all, and created thirty Names for each Pillar...

These Names added to the Most Beautiful Names make a total of 360 Names, all coming from the [first] three Names that are the Pillars and the Veils of the Single Secret Name, hidden by these three Names..."

Al-Kulayni, Usul, "Kitab al-Hujja," Bab huduth al-asma, vol. 1 p.151-52, num 1; Ibn Babuye, Kitab al-Tawhid, ch.29, p. 190-91, num 3.

Wa Salaam

 

P.s.

Arabische Bibel benutzten in der Tat das Wort "Allah" für Gott. Siehe unter:

http://www.the-good-way.org/pdf/abible/ot/0195gen1.pdf,

http://www.arabicbible.com/bible/doc_bible.htm.

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Hallo,

 

ich bin dankbar, dass es diesen Thread gibt.

 

Es gibt sehr viele Gründe, aus denen Christen der Meinung sind, dass Allah (Gott des Korans) nicht Yahweh (der Gott der Bibel) ist. Zunächst möchte ich hier einen Text reinstellen, der schon mal einiges zu diesem Thema sagen kann:

 

-------------------------------------------

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Gott oder Allah?

 

„Darf ich eine Gegenfrage stellen: Ist Ihr Gott Allah der Vater Jesu Christi?“ – „Nein, Allah hat keinen Sohn. Das wäre ja eine Gotteslästerung!“ – „Sehen Sie, dann sind auch Ihr Gott und mein Gott nicht derselbe Gott.“ Angesichts der vielen Religionen drängt sich auch vielen anderen die tolerante Frage auf, ob sie nicht letztlich alle ein und denselben Gott verehren. Schon zu alttestamentlicher Zeit bezeugt sich der Gott der Bibel als der einzige: „Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott“ (Jes 44,6); „Ich, ich bin der Herr, und außer mir ist kein Heiland“ (Jes 43,11). Dieser lebendige Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (Mt 22,32); er ist der Vater Jesu Christi (Mk 14,36a). Auf folgende Unterschiede zwischen Allah und dem Vater Jesu Christi ist hier zu verweisen:

 

1. Das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen: Im Islam offenbart sich Gott überhaupt nicht. Er bleibt in unerreichbarer Ferne. Der ständige Ruf „Allahu akbar“ – Gott ist der immer noch Größere – manifestiert: Man kann in kein persönliches Verhältnis zu ihm treten. Allah bleibt immer jenseitig, wie ein orientalischer Herrscher hoch über seinen Untertanen thronend.

 

2. Vater-Kind-Beziehung: Für den Muslim sind Begriffe wie die Gotteskindschaft des Menschen und das Vatersein Gottes („Abba, lieber Vater“, Röm 8,15) nicht nur unverständlich, sondern sogar gotteslästerlich, denn Allah ist von dieser Welt strikt getrennt.

 

3. Gott als Mensch: Das zentrale Ereignis der biblischen Heilsgeschichte ist die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Gott wandelte nicht nur unter uns, er durchlitt alle Sünde bis zum Tode am Kreuz. Die daraus folgende Erlösung des Menschen ist für den Islam nicht nachvollziehbar.

 

4. Gottes Barmherzigkeit und Liebe: Wenn Gott gegenüber dem Sünder barmherzig sein kann, dann ist der Preis dafür unvorstellbar groß: „Ja, mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten“ (Jes 43,24). Gott ist barmherzig zu uns, weil er uns teuer erkauft hat (1 Kor 6,20; 1 Petr 1,19). Die Barmherzigkeit Allahs kostet nichts; sie ist willkürlich.

 

5. Gott ist unsere Zuversicht: Undenkbar ist im Islam ein Gott, der uns Zuflucht, Geborgenheit, Frieden und Heilsgewissheit schenkt: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben … uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn“ (Röm 8,39). Undenkbar sind im Islam die Selbsterniedrigung Gottes bis zum Kreuz und der Heilige Geist, der ausgegossen ist in unsere Herzen, undenkbar auch die Wiederkunft Jesu in Macht und Herrlichkeit.

 

Der Gott des Koran und der Gott der Bibel mögen hier und da verbale Ähnlichkeiten zeigen. Bei näherem Hinschauen gibt es keine Gemeinsamkeiten zwischen ihnen. Darum ist es auch nicht derselbe Gott, zu dem Moslems und Christen beten.

 

 

(Auszug aus dem Buch "Fragen" von Werner Gitt) [/color]

 

-------------------------------------------

 

Für mich persönlich kann man nicht zwei Götter mit komplett verschiedenen Charakteren zu ein und demselben Gott machen. Ähnlichkeiten im Koran und der Bibel könnten deswegen bestehen, da von Mohammed möglicherweise einige Dinge aus der Bibel übernommen wurden (dies sagen Wissenschaftler, die sich mit den Schreibstil von Bibel und Koran ausführlich beschäftigt haben), einige Inhalte wurden ausgelassen oder abgeändert (ich verstehe, dass dies einige von Euch wahrscheinlich unendlich wütend machen wird, ich sage es an dieser Stelle trotzdem). Als Geburtsdatum von Mohammed wird der 20. April 571 angegeben, taggenau weiß man es aber nicht. Die Bibel ist wesentlich älter als dieser Zeitpunkt. von daher erübrigt sich die Frage, ob die Bibelscheiber vom Koran kopiert haben.

 

Weiter möchte ich aus Wikipedia (frei Enzyklopädie) noch etwas zitieren:

 

Die Expedition in den Norden nach Tabuk bis an Südgrenze des byzantinischen Reiches, die unentschieden endete, hat in den oft zitierten Versen der Sure 9 (al-tauba)als Kriegserklärung an die nichtmuslimische Außenwelt ihren Niederschlag gefunden:

 

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - kämpft gegen sie bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!(Sure 9, 29 mit anschließender Polemik gegen die Juden und Christen).

 

Soweit von mir.

 

Eine Frage noch: Warum ist es Euch so wichtig, dass der Gott der Bibel der gleiche Gott ist wie Allah? Obwohl der Koran diese Ansicht nicht unterstützt, wie es scheint.

 

Gruß

Gringa

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ya allah

 

 

as-salamu aleykum,

 

gringer allah,ist herr der welten,erhalter des universum,der der moses mit den thora sandte,jesus sohn der mariam mit evangelium,und muhamad(s) mit den quran. allah bedeutet der gott, und ist ein eigenname. wenn wir z.ß in der deutschen sprache von den einzigen wahren gott sprechen,sagen wir gott,und wenn wir von falschen gottheiten sprechen sagen auch gott,z.ß der hindu gott.aber in der arabischen sprache nennt man nur den einzigen wahren gott allah,und wenn man z.ß von gottheit der hindus spricht sagt man illah. also nochmal allah ist eine eigenname.

 

was-salam

 

PS: geschwister ich hoffe dass ihr mich verstanden habt,sorry ich bin beherrsche die sprache nicht so gut #lol#

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#lol#

 

Gringa, es dient dem gegenseitigen Verständnis sicher nicht, wenn wir uns jetzt gegenseitig Verse um die Ohren hauen, die gewalttätig wirken können. Da hat die Bibel noch ganz anderes auf Lager, aber schenken wir uns das. Du würdest dann vermutlich auf den historischen Kontext hinweisen, und das Gleiche gilt auch für manche Quranverse.

 

Wenn es einen Gott für Christen und einen für Muslime gibt, warum sagen die arabischen Christen dann auch "Allah", worauf bereits hingewiesen wurde?

"Sprecht: ´Es gibt keinen Gott außer Allah", und seid erfolgreich."

 

Vielleicht können wir uns dahingehend verständigen, dass die Religionen ein jeweils anderes Bild (Vorstellung)von Gott / Allah haben, aber es existiert nur Einer.

 

LG

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Zunächst ist es wichtig zu erkennen, dass - wie bereits gesagt - der Gott der Bibel einen mit dem Gott des Koran nicht zu vergleichenden Charakter hat.

 

Du würdest dann vermutlich auf den historischen Kontext hinweisen

 

Und hierzu... Es gibt in der Bibel wahrhaftig einige heftige Verse, mit denen ich früher echt Probleme hatte. Allerdings ist es Fakt, dass Jesus die schreckliche Gewalt beendet hat, man kann das alte Testament nicht vom neuen trennen. Das NT ist der neue Bund, der den alten "überschreibt". Da viele Leute davon nichts wissen, werden aus dem AT einfach Verse gerissen, ohne sich die dazugehörenden Parallelstellen aus dem NT zu betrachten. Viele Leute lieben es "Auge um Auge, Zahn um Zahn" aus dem AT zu zitieren. Jesus zitiert dies ebenfalls und sagt dazu: "Ich aber sage Euch: Liebt Eure Feinde, segnet die Euch fluchen. Tut wohl denen, die Euch hassen und verfolgen."

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Hallo Gringa.

 

Wie Deschner so treffend formuliert, machen Christen Gott und/oder Jesus zum Subjekt ihrer Lehre.

 

Wenn nun Dein Argument ist, [

Es gibt in der Bibel wahrhaftig einige heftige Verse, mit denen ich früher echt Probleme hatte. Allerdings ist es Fakt, dass Jesus die schreckliche Gewalt beendet hat, man kann das alte Testament nicht vom neuen trennen. Das NT ist der neue Bund, der den alten "überschreibt". Da viele Leute davon nichts wissen, werden aus dem AT einfach Verse gerissen, ohne sich die dazugehörenden Parallelstellen aus dem NT zu betrachten. Viele Leute lieben es "Auge um Auge, Zahn um Zahn" aus dem AT zu zitieren. Jesus zitiert dies ebenfalls und sagt dazu: "Ich aber sage Euch: Liebt Eure Feinde, segnet die Euch fluchen. Tut wohl denen, die Euch hassen und verfolgen."
]

 

dass die Stämme Israels – zuvor -, sowenig wie die Muslime – danach –, den wahren Charakter Deines Gottes NICHT erkannt haben,

so bin ich mal gespannt – wie ein Flitzebogen –

wie Du das alles geschafft hast – inzwischen –

auf die Reihe zu bringen.

 

Also was macht die Christen so viel "schlauer" als die Juden und die Muslime, die ja schließlich beide dem Charakter Deines Gottesbildes widersprechen,

und

weshalb versuchst Du diese – und noch viel mehr und womöglich tiefgreifendere – Differenzen hierbei zuwischen Juden und Christen,

zumal auch noch manifestiert in der Bibel (also nicht reine Interpretationsebene) zu kaschieren?

 

>>Das NT ist der neue Bund, der den alten "überschreibt".<<

Wenn dies ein einziger Jude so sehen würde, wäre er Christ und nicht Jude, nicht wahr?

 

Also ist das Problem in der Argumentation nicht wirklich, dass >>viele Leute davon nichts wissen<<,

sondern das ggf. Du selbst nicht weißt…,

 

dass der Quran die Bibel überschrieben hat #lol#

 

viele Grüße.

Mustafa

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den wahren Charakter Deines Gottes NICHT erkannt haben,

so bin ich mal gespannt – wie ein Flitzebogen –

wie Du das alles geschafft hast – inzwischen –

auf die Reihe zu bringen.

 

Ich werde Deiner spottender Schreibweise keine Beachtung schenken #lol#. Ich gebe mir Mühe, auf Deine Kommentare nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. Auf alle Fragen weiß ich übrigens auch keine Antwort...

 

Zum ersten: Der wahre Charakter Gottes (ich schreibe aus der Sicht eines Christen) kann nur vollkommen durch Jesus erkannt werden. Er hat gesagt: "Wer mich sieht, der sieht den Vater." Jesus zu erkennen, kann man nicht schaffen, man kann nur beten und bitten, dass er sich offenbart, und die, die ihn von Herzen suchen, finden ihn. Es gibt übrigens immer mehr Juden, die an Jesus glauben, aber das ist wieder ein anderes Thema.

 

 

Also was macht die Christen so viel "schlauer" als die Juden und die Muslime, die ja schließlich beide dem Charakter Deines Gottesbildes widersprechen,

und

weshalb versuchst Du diese – und noch viel mehr und womöglich tiefgreifendere – Differenzen hierbei zuwischen Juden und Christen,

zumal auch noch manifestiert in der Bibel (also nicht reine Interpretationsebene) zu kaschieren?

 

#lol# Hier musste ich echt lachen, das hat mit Schlauheit doch nichts zu tun! In keinster Weise! Aber wer weiß, vielleicht definierst Du Schlauheit anders. Und ja, die Juden und die Christen haben die ganz gravierende Differenz, dass die Juden Jesus als Gottes Sohn ablehnen, und die Christen nehmen ihn an. In der Bibel steht: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht." (Mit "hat" ist in hier gemeint: Wer diesen Sohn als Herrn des Lebens und "Brücke" zwischen Gott und Mensch hat.) Wie kommst Du nur auf die Idee, dass hier etwas kaschiert werden soll? Kannst Du nicht von mir haben...

 

>>Das NT ist der neue Bund, der den alten "überschreibt".<<

Wenn dies ein einziger Jude so sehen würde, wäre er Christ und nicht Jude, nicht wahr?

Also ist das Problem in der Argumentation nicht wirklich, dass >>viele Leute davon nichts wissen<<,

sondern das ggf. Du selbst nicht weißt…,

dass der Quran die Bibel überschrieben hat

 

Irrtum! Das Alte Testament passt 100%ig auf das Neue, da Propheten im alten Testament sehr viele Dinge vorhergesagt haben, was im Neuen auch wirklich passiert ist. Der Quran hat eine Botschaft, die gegenteilig zur Bibel ist (das kann man nicht an einzelnen Versen, sondern an der Gesamtbotschaft erkennen). Daher passt das leider nicht...

 

Gruß

Gringa

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salam aleikum

 

@gringa:

Du schreibst, dass der Koran eine gegeteilige Botschaft zur Bibel hätte. Kannst du mir das mal näher erklären? Ich sehe das nämlich nicht so. Ganz im Gegenteil. Zwar habe ich weder Bibel noch Koran komplett gelesen, dennoch denke ich, dass ich mich einigermaßen auskenne.

 

Und ist die Botschaft des Korans und der Bibel nicht ganz einfach die Liebe?! #lol#

 

Du schreibst, dass der neue Bund, den alten Bund überschreibt. Also das NT überschreibt das AT. Aber was bedeutet das? Bedeutet es, dass Gott sich verändert hat? Dass er im AT noch ein strafender, zorniger, wenn auch gerechter, Gott war, im NT dann aber nur noch ein liebender? Ist es nicht eher so, dass alles zusammen gehört? Die Liebe und die Strafe? Die Barmherzigkeit und der Zorn? Ist denn Gott nicht einfach alles? Gott wandelt oder verändert sich nicht. Gott ist das Vollkommene, Allmächtige.

 

Ich sehe darin absolut keinen Widerspruch.

 

Und um zur ursprünglichen Frage zurückzukommen. Ja, meiner Meinung nach glauben Juden, Christen und Muslime an den einen, einzigen Gott.

 

Es gibt keinen "christlichen Gott" oder "muslimischen Gott". Es ist dasselbe.

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Hallo Gringa.

 

Ich sehe das Problem eher darin, daß man Deine Beiträge aufmerksam liest.

 

da du weiterhin auf verschiedenen Göttern bestehst, ist eine Diskussion darüber wohl müßig.

 

Ich wäre keine Christin, wenn ich das nicht würde! Wenn es die gleichen Götter wären, hätte Allah einen Sohn, der für Eure Sünden gestorben ist...

 

Zunächst einmal bedeutet dies, daß Du kategorisch ausschließt, jemand wäre Christ, der "Gott" Allah nennt, oder wer nicht Deine Vorstellung der Identitätsdiffergenz teilt, wer nicht Deinen Glauben bzgl. der leiblichen Zeugungsabstammung von Isa (a.s.) teilt, wer nicht der Mär der "Muttergottes" aufsitzt, etc. pp.

 

Nun könnte man natürlich einwenden, daß Dir darin rund 90% widersprechen- mehr oder weniger ausgeprägt bzw. interessiert -, aber die zählen ja nicht,

da sie folgerichtig nicht zählen, da nicht christlich.

 

Natürlich kannst Du auch hier das Offensichtliche schlichtweg leugnen (so wie dort: http://www.shia-forum.de/index.php?showtop...&highlight= ),

all dies bleibt Dir unbenommen.

 

wasalam.

Mustafa

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Zur Etymologie des Wortes "Allah" und zum hebräischen Namen Allahs

Da die semitischen Sprachen verwandt sind, haben das arabische "Allah" (אללה bzw. الله), das aramäische "Alah" und das hebräische "Eloah" (אלה bzw. אלוה) natürlich ähnliche Wortwurzeln. Jedoch sind Gott, Allah, Eloah, Alah oder "Es" lediglich Namen/Begriffe, die beliebig austauschbar sind. "Allah" ist eine Kombination aus dem definiten Artikel "al" und dem arabischen Substantiv für Gott "ilah". "Allah" ist ein arabisches Wort für "den (einen) Gott", mehr aber auch nicht. ...

 

#lol#

Allah ist m.E. Name, Sein Name. Nicht Begriff. Nach meinem Dafürhalten ist klar von Begriff und Name abzugrenzen. Ja, es gibt den Begriff "ilâh" (Gott im Sinne von Gottheit als Begriff). Und es gibt auch den arabischen Artikel "al". Aber eine Kombination beider bewirkt lediglich, dass man den Begriff "al-ilâh" (die Gottheit) erhält, nicht aber Allâh. Schlägt man Wörterbücher auf, so findet man sowohl "(al-)ilâh" als auch "Allâh" darin verzeichnet. Das Wort, den Begriff "ilâh" kann man dann auch noch ins Femininum setzen, nämlich "ilâha", in den maskulinen Plural "âliha" oder in den femininen Plural "ilâhât" oder in den maskulinen Dual "ilâhân" bzw. in den femininen Dual "ilâhatân" ... Doch dergleichen kann man mit Allâh nicht. Weil es ein Name ist, Sein Name ist. Mich würde auch angesichts der Erläuterungen in al-Kâfî einmal interessieren, warum es dennoch eine Kombination aus "al" und "ilâh" sein soll, wo doch beides parallel existiert. Mir scheint die Aussage, dass es eine Kombination des Artikels mit einem Begriff ist, nicht schlüssig genug. Denn dann wäre dies wohl der einzige Begriff, der mit dem Artikel zusammen derart verschmilzt, dass aus einem Begriff, der männlich, weiblich, dual oder plruralisch verändert werden kann, ein unveränderlicher Name wird, mit dem man all das nicht kann. ...

 

Und was den Namen betrifft, so darf m.E. nicht verkannt werden, dass man ja nicht zufällig auch Seinen Namen die Bedeutung zukommen lassen muss, die Ihm gebührt: "Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen" (was im Gegensatz zur christlichen Wendung "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt) oder die zahllosen Lobpreisungen, die Seinen Namen verherrlichen. Kein Muslim käme natürlich auf den Gedanken, Seinen Namen von Ihm getrennt zu wissen - Allahs Name ist uns offenbart worden, und ihn zu sprechen und immer wieder auszusprechen ist selbstverständlich Teil unserer Ibada. Oder nicht? Sollte ich mich derart irren?

 

#lol#

Baha ud-Din

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Allerdings ist es Fakt, dass Jesus die schreckliche Gewalt beendet hat, man kann das alte Testament nicht vom neuen trennen. Das NT ist der neue Bund, der den alten "überschreibt".

Sorry, aber Du plapperst Zeug aus der evangelikalen Sonntagsschule nach, aber zitierst leider nicht aus Deiner eigenen Schrift. Geh auf meine Zitate ein! Bring mir Zitate aus Deiner Schrift, die meine Zitate entkräften und plapper nicht nur nach, was man Dir eingetrichtert hat.

 

DIES sind nur Zitate aus dem 'neuen' Testament:

Mat 5,17-20

(Jesus spricht:)"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um das Gesetz und die Propheten abzuschaffen; ich bin nicht gekommen, um abzuschaffen, sondern um zu erfüllen. Wahrlich, ich sage Euch: Bis Himmel und Erde vergehn wird weder der kleinste Buchstabe noch ein Yota des Gesetztes vergehn. Wer nur eins von diesen kleinsten Geboten abschafft und die Leute so lehrt, der wird im Himmelsreich der kleinste sein; wer es aber praktiziert und lehrt, der wird im Himmelsreich groß heißen."

 

Joh 14:28 ("Allahu Akbar auf christlich")

"der Vater ist GRÖSSER als ich (=Jesus)"

(Wenn der Vater selbst größer als Jesus ist, für wen ist er dann nicht größer?)

 

Joh 2:14f. ("Jesus unpolitisch und Pazifist")

Da machte er (=Jesus) eine Peitsche aus Riemen und trieb sie (=Händler und Geldwechsler) aus dem Tempel mit ihren Schafen und Rindern und schüttete den Geldwechslern das Geld aus und stieß die Tische um und sagte zu den Taubenverkäufern: "Tragt das weg und macht nicht das Haus meines Herrn zu einem Shopping-Center!"

(Hört sich eher an, wie ein militanter Globalisierungsgegner, als wie jemand, der Gewalt ablehnt.)

 

Mat 10:34 ("Jesus bringt das Schwert")

"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden auf Erden ztu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert."

 

Lk 12:49

"Ich bin gekommen, um ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennen würde!"

 

LK 12:51

"Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen? Ich sage: Nein, sondern lauter Zwietracht."

 

Lk 14:26

"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht [...], dann kann er nicht mein Jünger sein."

 

Lk 22:36

"Wer einen Geldbeutel hat, soll ihn mitnehmen, ebenso auch dei Tasche. Wer jedoch beides nicht hat, der soll seinen Mantel verkaufen und (schließlich) soll er ein Schwert kaufen."

 

Mt 11:12

"Von den Tage Johannes des Täufers bis heute erfährt das Himmelsreich Gewalt und die Gewalttätigen (= Militanten) reißen es an sich."

 

Eine Schmankerl noch aus dem alten Testament:

Ri 16,25-31 (Selbstmordattentat in der Bibel, im Qur'an gibt es übrigens keines - dennoch werden immer die Muslime als "Erfinder" der Selbstmordattentate bezeichnet)

 

Wa 'alayk

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Für mich persönlich kann man nicht zwei Götter mit komplett verschiedenen Charakteren zu ein und demselben Gott machen.

Wow, Du kennst Gottes und Allahs Charakter? #lol#

Welche Bibel-, Koranstellen Stellen liegen denn diesem 'kompletten Unterschied' zugrunde?

 

Bisher hast Du nicht mehr zitiert als die vorgefasste Meinung eines intoleranten Autoren, der sich die Qur'anstellen im pick'n'choose Verfahren so zurechtlegt, dass sie in seine Argumentation passen und nebenher ziemlich viel Unsinn erzählt - Beispiele:

 

"der ständige Ruf 'Allahu akbar' manifestiert eine unnerreichbare Ferne'" - Wie kann man nur auf so einen Stuss kommen. Auch im Christentum ist Gott größer als alles (-> Joh 14,28 )! Im Judentum haben die Gläubigen Ehrfurcht nur Gottes Namen auszusprechen. Daher: Leere Worte - Kein Argument.

 

"Undenkbar sind im Islam die Selbsterniedrigung Gottes bis zum Kreuz" - nicht nur im Islam, auch im Judentum - daher kein Argument.

 

"Gott ist unsere Zuversicht: Undenkbar ist im Islam ein Gott, der uns Zuflucht, Geborgenheit, Frieden und Heilsgewissheit schenkt" - Wo ist seine Quelle? Ich schöpfe jedenfalls eine Menge Geborgenheit von Allah, er schenkt mir auch Frieden, Heilsgewissheit und gibt mir Zuflucht. Wie belegt er seine Aussage?

 

"Undenkbar [..] die Wiederkunft Jesu in Macht und Herrlichkeit" - Jesus kehrt auch im Islam zurück. Da hat wohl jemand nicht ausreichend recherchiert #sas#

 

Ähnlichkeiten im Koran und der Bibel könnten deswegen bestehen, da von Mohammed möglicherweise einige Dinge aus der Bibel übernommen wurden (dies sagen Wissenschaftler, die sich mit den Schreibstil von Bibel und Koran ausführlich beschäftigt haben), einige Inhalte wurden ausgelassen oder abgeändert (ich verstehe, dass dies einige von Euch wahrscheinlich unendlich wütend machen wird, ich sage es an dieser Stelle trotzdem).

Es gibt Spekulationen von einer Splittergruppe westlicher Islamwissenschaftler über eine "syro-aramäische Lesart", nirgends ist die Rede von einem Kopieren der Bibel (und wenn wäre es nicht mal Deine Bibel, Gringa - die syrisch-orthodoxe Kirche bzw. die Nestorianer haben nämlich nicht die gleiche 'Bibel' wie Du #lol# ). Es gibt auch Splittergruppen muslimischer Bibelwissenschaftler, die Muhammad in der Bibel sehen. Was beweist das jeweils? Beide Gruppen sind parteisch!

 

In diesem Fall sollte man sich auf seriöse Wissenschaftler verlassen, die wirklich transparent arbeiten und sich nicht hinter Sensationsromanen und Pseudonymen verstecken ("Luxemberg").

 

Die Mehrheit der westlichen Islamiwissenschaftler (Schimmel u.a.) ist der Meinung, dass die Sprache des Qur'an unvergleichlich ist und Sprachanalysen mit den außerkoranischen Überlieferungen (Ahadith) haben ergeben, dass Muhammad nicht der Autor sein kann.

 

Als Geburtsdatum von Mohammed wird der 20. April 571 angegeben, taggenau weiß man es aber nicht. Die Bibel ist wesentlich älter als dieser Zeitpunkt. von daher erübrigt sich die Frage, ob die Bibelscheiber vom Koran kopiert haben.

Es erübrigt sich auch die Frage, welche der beiden Schriften wohl authentischer überliefert ist. Denn die Überlieferung des Qur'an vollzog sich im vollen Licht der Geschichte, während das erste vor- und nachchristliche Jahrhundert den Historikern bis heute Rätsel aufgibt, da man außer Flavius Josephus, Tacitus und den biblischen Fragmenten (Rollen vom Toten Meer, biblische Fragmente) keine Quellen hat.

Es geht nicht um Kopien, sondern um Offenbarung. Wir Muslime unterstellen den Baha'i auch nicht, dass sie kopiert haben (wenn wir ihnen Offenbarung auch nicht abnehmen). Aber das ist wohl die übliche christliche Toleranz.

 

Weiter möchte ich aus Wikipedia (frei Enzyklopädie) noch etwas zitieren:

Wow, "Wikipedia" (die freie Enzyklopädie), das ist sicherlich die maßgebende Instanz in brisanten Religionsfragen.

 

Der zitierte Vers ist aus dem historischen Kontext gerissen. Ebenso könnte ich die militanten Stellen aus dem neuen Testament zitieren und auf die heutigen Christen (oder 'den christliche' Gott) projizieren.

 

Eine Frage noch: Warum ist es Euch so wichtig, dass der Gott der Bibel der gleiche Gott ist wie Allah? Obwohl der Koran diese Ansicht nicht unterstützt, wie es scheint.

 

Weil es nur einen Gott gibt, basta. #lol#

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Er hat gesagt: "Wer mich sieht, der sieht den Vater."

Ich sehe ihn doch. #lol#

 

Jesus zu erkennen, kann man nicht schaffen, man kann nur beten und bitten, dass er sich offenbart, und die, die ihn von Herzen suchen, finden ihn.

Man kann auch einfach im Qur'an schauen. Wenn Du aber eine andere Stufe des "Sehens" meinst, dann können wir selbstverständlich auch nur darum bitten, dass er sich uns offenbart.

 

Es gibt übrigens immer mehr Juden, die an Jesus glauben, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Es gibt auch immer mehr Juden, die an Muhammad glauben. So what?

 

Und ja, die Juden und die Christen haben die ganz gravierende Differenz, dass die Juden Jesus als Gottes Sohn ablehnen,

Sie haben ihn getötet, wenn man der christlichen Lehrmeinung glaubt. Ein Grund mehr das Christentum als ur-antisemitisch zu dekonstruieren.

 

und die Christen nehmen ihn an.

Die Muslime auch.

 

In der Bibel steht: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht."

'Sohn' wurde in der Bibel für ziemlich viele Menschen gebraucht - nicht nur für Jesus. Vor dem ersten Konzil von Nizäa gab es übrigens noch die adoptianische Christen, die die Meinung vertraten "Sohn" bedeutet, dass Gott Jesus besonders lieb gehabt hat - es war im hebräischen üblich von Personen, die Gott liebt, in diesem Adoptivsohnstatus zu reden, was mir von hebräisch-sprechenden ev. Theologen bestätigt wurde.

 

(Mit "hat" ist in hier gemeint: Wer diesen Sohn als Herrn des Lebens und "Brücke" zwischen Gott und Mensch hat.) Wie kommst Du nur auf die Idee, dass hier etwas kaschiert werden soll? Kannst Du nicht von mir haben...

Vielleicht hast Du etwas zu verbergen, weil Du den Bibelvers nicht für sich selber sprechen lässt. Dein Kommentar erscheint völlig willkürlich. Im Islam ist jeder Kommentar eines Qur'anvers durch Verse oder Aussagen des Propheten begründet. Auf wen beziehst Du Dich bei Deinem Kommentar des Bibelverses?

 

>>Das NT ist der neue Bund, der den alten "überschreibt".<<

Wenn dies ein einziger Jude so sehen würde, wäre er Christ und nicht Jude, nicht wahr?

Also ist das Problem in der Argumentation nicht wirklich, dass >>viele Leute davon nichts wissen<<,

sondern das ggf. Du selbst nicht weißt…,

dass der Quran die Bibel überschrieben hat

Siehe Mat 5,17ff...

Übrigens, was was ist mit den Jüngern Jesu, der Jerusalemer Urgemeinde von Jakobus und den Gemeinden am toten Meer (-> R. Eisenmann: Jesus und die Urchristen), die auf Jesus hörten und das jüdische Gesetz nicht abschafften? Sie waren Juden und Christen. Es gab keinen neuen Bund.

 

Irrtum! Das Alte Testament passt 100%ig auf das Neue, da Propheten im alten Testament sehr viele Dinge vorhergesagt haben, was im Neuen auch wirklich passiert ist. Der Quran hat eine Botschaft, die gegenteilig zur Bibel ist (das kann man nicht an einzelnen Versen, sondern an der Gesamtbotschaft erkennen). Daher passt das leider nicht...

Das alte (und das neue) Testament haben auch Muhammad als Prophet (-> z.B.: Joh 16,8+18,5/Mat 21,48 ) vorhergesagt...das ist mehr oder weniger Glaubenssache, was 100%ig zu was passt. Die Behauptung die Botschaft des Qur'an sei gegenteilig zu Bibel hast Du immer noch nicht belegt (und ich 'prophezeihe': Du wirst es auch nicht können!). Achso, man kann es ja an einzelnen Versen nicht erkennen - es ist die "Gesamtbotschaft". Und was ist die entscheidende "Gesamtbotschaft", die das christliche Abendland vor der orientalen Überfremdung rettet? #lol#

 

Tipp: Bleib endlich bei einem Thema. Du springst hin-und her und gehst auf Gegenargumente nicht ein. Je mehr Themen Du anscheidest, um so mehr Möglichkeit für mich, Da'wa zu machen. Das ist nicht besonders ästhetisch und konstruktiv für einen Dialog, aber isA erfahren muslimische Geschwister etwas über die Bibel und können davon profitieren.

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Hatte eigentlich eine längere Antwort vor... aber ich mag nicht mehr! #lol#

 

Viel Spaß noch

Gringa

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