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Schwarzarbeit und Hartz IV: Halal-Betrug unter Muslimen?

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Schwarzarbeit und Hartz IV: Halal-Betrug unter Muslimen?

von Kenan Dzudzic


„Es ist erlaubt (halal), in jedem Fall total unbedenklich!“ – Diese Antwort wollen viele Muslime zu dem Thema hören.


Das Leben kann so trügerisch und schädlich sein, wenn man sich selbst belügt. Manchmal erwischt man sich selbst dabei, während man seiner Seele etwas Falsches einredet. Und manchmal häufen sich diese Momente, in denen Verbotenes zu Verpöntes und Verpöntes schließlich zu Erlaubtem wird. Dieser Artikel soll einen Anreiz liefern, die momentane Praxis vieler Muslime zu überdenken.


Es ist richtig zu sagen, dass nicht alles, was erlaubt ist, gleichzeitig gut für uns ist. Doch muss man so manches hinterfragen und selbst überdenken, was die Gesellschaft als „erlaubt“ sieht, aber in Wahrheit aus religiöser Sicht verboten (haram) ist.



Muslim001, Katharina and Nisaa Shia like this

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Salam.

 

Schwarzarbeit ist nicht erlaubt. Grundsättlich sagen die Gelehrten wir müssen uns an die Gesetze des Landes in dem wir Leben halten. Dazu gehört auch die Schwarzarbeit.

 

Und wenn man mal ehrlich mit sich selber ist, merkt man dass Schwarzarbeit nichts weiter als Ungerechtigkeit ist.

 

Leider wollen das viele Muslime nicht wahr haben und kommen dann mit Ausflüchten wie "Ich bin aber darauf angewiesen. Ich lebe an der Armutsgrenze." Was dann nicht einmal der Wahrheit entspricht. Ausreden fallen einem aber viele ein, wenn es darum geht Geld zu sparen.

 

Möge Allah uns alle rechtleiten.

Muslim001 likes this

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Einerseits sind es die Leute, die aufgrund der aufgeführten Gründe es als legitim ansehen, den Staat auszunutzen, andererseits ist es der Staat selbst, der eine solche Gedankenweise fördert. Man muss nur einmal ein wenig recherchieren, warum unser derzeitiges Sozialsystem einführt worden ist und wem es eigentlich dient...Die Menschen werden zu Schafen erzogen, die den Mund halten, die Männer werden zu Faulheit erzogen und dies überträgt sich auf die ganze Familie usw.

 

Man stelle sich nur mal vor, ab morgen gibt es kein Hartz IV mehr, kein Arbeitslosengeld usw. Was würden die Leute tun?

 

Es geht dem Staat doch nicht um eine humane Hilfe; er bewirkt doch vielmehr mit dieser Art von Hilfe eine solche ausnutzerische Denkweise. Die Leistungen sind ja nicht beschränkt auf einen gewissen Zeitraum und mittlerweile gibt es deshalb ja auch bereits genügend Leute, die es nicht als nötig ansehen arbeiten zu gehen, da die Gehälter, welche sie verdienen würden, nicht wesentlich höher wären, als die Leistung vom Jobcenter. Es ist eine Erziehung zur Faulheit, Desinteresse, Einsamkeit, Abwendung von der Gesellschaft und ihren Themen usw.

 

Die wenigsten Leute bekommen von dort oder von entsprechenden anderen Arbeitsvermittlungszentren/agenturen eine wirkliche Unterstützung.In Hamburg, zum Beispiel, sind diese Agenturen ganz häufig mit verschiedenen Zeitarbeitsfirmen verbunden und vermitteln die Leute ausschließlich dorthin, um eben selbst weniger Arbeit zu haben und den Arbeitslosen aus ihrer Statistik streichen zu können....

 

Der Beitrag in Offenkundiges ist gut und inhaltlich auch richtig; jeder einzelne von uns hat eine Verantwortung und als Muslim/a natürlich! Aber es sind nicht nur die genannten Gründe im Beitrag, die zur Ausnutzung des Systems und unislamischen Verhaltens führen sondern auch die Erziehung des Staates, welche die Menschen in erste und zweite Klasse unterteilt und ganz gewollt unmündige Bürger erzieht.

 

Dem Muslim, welcher Schwarzarbeit gutfindet zu sagen, die Steuergelder werden doch hauptsächlich für nützliche Dinge eingesetzt, die uns allen dienlich sind, wird meiner Meinung nach nicht viel bewirken, da meist ein politisches Bewusstsein für deutsche Politik überhaupt nicht vorhanden ist und sich ja leider bereits eine Denkweise eingebürgert hat, die eine Erwartungshaltung ist, also wir erwarten bei Problemen, dass uns geholfen wird, nicht dass wir selbst aktiv werden müssen. Dies ist in ganz vielen Bereichen so, und dies ist leider die Erziehung in vielen Bereichen unseres Landes.

 

Es beginnt ja bereits in der Schule, bei der jeder zweite Schüler von seinen Eltern erwartet, dass sie ihm eine Nachhilfe finanzieren, wenn es denn nicht so gut läuft. Warum sind wir nicht aktiv darin, das Schulsystem zu verbessern, uns in den Schulen unserer Kinder miteinzubringen, im Elternrat oder ähnlichem. Warum sind wir nicht aktiv darin, mit den Lehrern/innen unserer Kinder in häufigeren Kontakt zu treten und nicht erst, wenn die fünf auf dem Zeugnis steht? Unsere Jugendlichen erwarten (heutzutage ja schon im Kindesalter) ein Smartphone von ihren Eltern finanziert zu bekommen, etc. Die Kinder erwarten zu Hause dass täglich das Essen auf dem Tisch steht, ihre Kleider gebügelt werden und am besten noch, dass Mama ihr Zimmer und Schrank aufräumt. Eine liebevolle Fürsorge schließt doch nicht aus, dass ein Kind für sich selbst Verantwortung übernehmen lernt und dies fängt nunmal mit Kleinigkeiten zu Hause an. Ansonsten erziehen auch wir unseren Kindern diese Erwartungshaltung an.

 

Wir leben in einer Gesellschaft der Erwartungen, mit möglichst wenigem Aufwand von eigener Seite aus.

 

Unsere Religiösität ist ähnlich aufgestellt. Wir erwarten von Gott, ohne unsere Aufgabe als Statthalter Gottes auf Erden nachzukommen. Wir haben die Aufgabe, uns um unsere Mitmenschen zu kümmern, jeder nach seiner Möglichkeit. Diese Aufgabe ist eine aktive Aufgabe und nicht passive. Das vergessen wir all zu oft. In unseren Gebeten sind wir aktiv für uns selbst in erster Linie, aber wann sind wir aktiv für Andere?

 

Wa salam

MajedShia7 and Ali Wuppertal like this

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