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Spirituelle Freiheit


Ali
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Imam Ali #as# hat sich wie folgt über Tugend geäußert: „Göttliche

Tugend ist der Schlüssel zu jeder Wahrheit, Vorrat für den Tag der Auferstehung,

Grund für die Befreiung von jeder Art der Sklaverei und Befreiung

von jeder Ursache von Verderben."

 

Dies bedeutet, dass Tugend den Menschen von jeder Art der Knechtschaft

und auch spirituell befreit, so dass er fähig wird, anderen ihre Freiheit zu

geben.

 

Murtaea Murahari - Spirituelle Gespräche ISBN 3-925165-12-6

 

 

http://www.izhamburg.com/media/gross/file/bibliothek/Spirituelle-Gespraeche-Motahari.pdf

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Von Imam Ali #salam# ist überliefert, dass er

sagte: „Wenn du frei leben willst, arbeite wie ein Sklave, arbeite und mühe

dich und schließe deine Augen vor den Nachkommen Adams, wer es auch

sein mag, selbst vor Hatam Ta'i *. Stelle keine Erwartung an die geizigen und

auch nicht an die großzügigen Menschen."

 

* Eine bekannte Person, die im vorislamischen Arabien für ihre Großzügigkeit

bekannt war.

 

Murtaea Murahari - Spirituelle Gespräche

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Imam Ali #salam# denkt, dass jede Art von Arbeit besser ist, als die

Hand gegenüber anderen auszustrecken. Er sagt: „Nichts ist schlimmer als

zu anderen zu gehen und um etwas zu bitten."

Wenn man anderen gegenüber nicht bedürftig ist, bedeutet dies, dass man

ihnen überlegen ist.

 

Murtaea Murahari - Spirituelle Gespräche

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Hafiz zitiert einen Spruch von Imam Ali #salam# , in dem er sagt: „Wenn du etwas

brauchst, denke daran, dass du dich in einen Sklaven verwandelst, wenn du

jemandem gegenüber bedürftig bist. Wenn du dieses Bedürfnis jedoch beseitigst,

wirst du ihm ebenbürtig sein, und wenn du dich jemandem gegenüber

großzügig zeigst, bist du sein Herr."

Dies zeigt, dass Bedürfnisse den Menschen

versklaven und zwar geistig versklaven.

 

Murtaea Murahari - Spirituelle Gespräche

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Imam Ali #salam# hat gesagt: „Habsucht bedeutet ewige Sklaverei."

Somit sieht er Habgier als schlimmer als Sklaverei an. D. h. spirituelle Sklaverei wird hier

als schlimmer als physische Sklaverei erachtet.

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Imam Ali #salam# hat auch gesagt. „Die Welt ist ein Durchgang, kein Aufenthaltsort."

Und „Es gibt zwei Gruppen von Menschen in der Welt. Die einen

kommen, verkaufen und versklaven sich selbst und gehen, und die anderen

kommen, erwerben ihre Freiheit und gehen." Diese zwei Sichtweisen können

auch auf Reichtum angewandt werden: entweder ein Sklave des Besitzes

zu sein oder frei davon zu sein.

 

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In der NahJ-ul-Balaga wird erwähnt, dass der Prophet eines Tages zu den

Ansar kam, und einer von ihnen sagte: „Ich fühle mich so, dass die ganze

Welt für mich wertlos ist." Der Prophet #salam# schaute ihn an und sagte: „Nun kann

ich sagen, dass du frei bist." Dies macht deutlich, dass die geistige Freiheit

in sich selbst etwas Reales ist.

 

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Hadrat Ali #salam# sagt in seinem Testament zu seinem Sohn, Imam Hasan #heul# :

„Betrachte dich selbst und dein Leben als über jede niedrige Tat erhaben.

Für das, was du aus deinem Leben für deine Begierden zahlst, bekommst du

nichts zurück. Mache dich nicht selbst zum Sklaven anderer, denn Gott hat

dich frei erschaffen."

 

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Jemand kam zu Imam Sadiq #salam# und wehklagte über seinen Kummer

und seine Armut. Der Imam bat einen der Anwesenden, ihm einige Geldstücke

zu geben. Der Mann sagte als Entschuldigung zu dem Imam: „Ich hatte

nicht vor, um irgendetwas zu bitten." Der Imam #heul# sagte: „Ich habe nicht gesagt,

dass du das getan hast, doch mein Ratschlag für dich ist, dass du davon

absiehst, deine Schwierigkeiten anderen zu erzählen, denn du verlierst deinen

Wert, und der Islam möchte nicht, dass ein Gläubiger vor anderen erniedrigt

wird."

 

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Imam Ali #salam# sagte: „Derjenige, der seine Hilflosigkeit anderen beschreibt,

zerstört seine Selbstachtung und seine Ehre, was die teuersten Dinge sind für

einen Gläubigen. Und derjenige, der sich von seinen fleischlichen Gelüsten

beherrschen lässt, erniedrigt sich selbst." Imam Ali #heul# glaubte, dass alle Tugenden

auf der Vortrefflichkeit des Geistes beruhen.

 

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Imam Ali #salam# sagte zu seinem Sohn Hassan #heul# :

„Sei nicht der Sklave eines anderen Geschöpfes. Gott hat dich frei erschaffen."

 

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In den letzten Augenblicken Imam Hussein #salam#

vor seinem Märtyrertod, in denen er jene anklagt, die sich den Tyrannen

verkauft haben, sagte er: „Wenn ihr nicht gläubig seid und die Auferstehung

nicht fürchtet, dann seid zumindest freie Menschen in eurer Welt."

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In einer Rede in Mekka sagte Imam Hussein #salam# , dass sein Geist es ihm nicht erlaube, zu leben und

derartige korrupte Bedingungen zu sehen, geschweige denn, ein Teil davon

zu sein. Er sagte: „Wahrlich, ich sehe im Tod nichts anderes als Glückseligkeit

und im Leben mit diesen Tyrannen nichts anderes als Elendigkeit."

 

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Denjenigen, die ihm Imam Hussein #salam# geraten haben, seinen Kampf gegen die Tyrannen

aufzugeben, zitierte er den Satz eines Gefährten des Propheten, der seinem

Cousin, der ihn vom Kämpfen abhalten wollte, antwortete: „Nein, ich werde

vorwärts gehen. Der Tod ist keine Schande, sondern eine Ehre für einen

freien Menschen, dessen Absicht es ist, dem rechten Weg zu folgen und

einen heiligen Krieg zu kämpfen. Der Tod beim Unterstützen des Guten und

Widerstand gegen das Schlechte ist eine Ehre." Und Imam Hussein #heul# fuhr fort:

„Siehst du nicht, dass sie nicht nach dem handeln, was gut ist und niemand

all diese Verworfenheit verbietet?" Und er sprach: „Ein Gläubiger muss

nach dem Tod streben."

 

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Am Tag seines Märtyrertodes gab Imam Hussein #salam# diese Antwort an den

Botschafter von Ibn Ziyad, der das Treuegelöbnis forderte: „Ich werde niemals

meine Hand der Demütigung anbieten noch mich wie ein Sklave bekennen."

 

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Imam Ali #salam# sagt: „Gott hat sich selbst im Geist des wahren Gläubigen

manifestiert, und somit erscheint alles andere, was sich nicht auf Gott bezieht,

in seinen Augen klein."

 

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Es wird berichtet, dass der Prophet :(

einmal an einer Stelle in Medina vorbeikam, wo ein paar junge Männer ihre

Kräfte erprobten, indem sie einen schweren Stein hoben. Als sie den Propheten

#bismillah# erblickten, baten sie ihn, als Schiedsrichter zu fungieren. Der

Prophet #salam# war einverstanden, und am Ende des Wettkampfes sagte er:

„Wisst ihr, wer der Stärkste ist? Es ist derjenige, der seinen Zorn kontrolliert

und sich davon nicht überwältigen lässt. Er darf seinen Zorn nicht auf eine

Weise einsetzen, die Gottes Wohlgefallen widerspricht und soll in der Lage

sein, seine eigenen Wünsche zu beherrschen." An jenem Tag verwandelte

der Prophet #as# einen physischen Wettkampf in einen spirituellen. Er

meinte damit, dass physische Kraft zwar Mannhaftigkeit zeigt, aber nicht das

einzige Anzeichen dafür ist. Wirkliche Mannhaftigkeit ist die Kraft des Willens.

 

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  • 3 Jahre später...
  • 5 Jahre später...

Imam Zayn ul-Abidin(as.) sagte:

 

"Ich würde meine Selbstachtung für das Kostbarste in dieser Welt nicht eintauschen."

 

(Al-Nari, Mustadrak al-Wasa'il, Band 2, S. 364)

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