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Heiners Résumé


heiner
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Salam,

nun in der bibel steht das wort gottes ist den ungläubigen eine torheit.oder auch ihr müsst von neuem geboren werden.für dich kann man ehrlich gesagt nur beten .glaubst du überhaupt an irgendeinen gott?

Ich befürchte wohl leider nicht.An den gott abrahams auf jeden fall nicht.auch ich war früher ein gottesleugner und atheist.Ob nun Juden,Christen oder Muslime der Wahrheit am nächsten sind werden wir spätestens dann erfahren wenn wir auf dieser Erde die Augen zumachen.

auch du wirst dann erkennen das gott existiert.ich hoffe das es dann nicht zu spät ist.

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Salam

 

Öhm, hab ich irgendwo gesagt, dass das Wort Gottes für mich eine Torheit ist? Hab ich irgendwo gesagt, dass ich was gegen euren Gott habe? Ich glaube, das hat man in all den Jahren noch nie von mir lesen müssen. Die Bibel ist für mich auch nicht das Wort Gottes, sondern hat menschliche Verfasser, so am Rande.

 

Natürlich glaube ich an einen Gott. Sogar an viele. Ich wüsste nur nicht, was das mit der Diskussion oder mit mir als Gesprächspartner zu tun hat? Es wäre doch ferner schön, wenn du statt dessen mal auf meine Argumente eingehen würdest?

 

Deine guten Wünsche in Ehren. Wer Recht hat, das sehen wir eben später. Ich habe keine Angst, weil ich mir keine Angst machen lasse. Weder vor dem Jenseits, noch vor Göttern (Religion funktioniert eh nicht durch Drohungen, imo), noch vor dem Islam oder Freimaurern oder was auch immer.

 

Und ob irgendwas zu spät ist, liegt zum Glück nicht in unserem Ermessen :)

 

Wa Salam

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Salam,

 

das Thema schweift ab in die Bedeutungslosigkeit. Wenn hier geschrieben wird, sollte es um die Interaktionen Muslime<->Muslime bzw. Muslime<->Nichtmuslime gehen.

 

Und in dem Bereich geht es weniger um "Rechthaben" sondern um Ängste auf mehreren Seiten. Schiiten fürchten zurecht den Sunnitischen Islam - sind sie doch gelitten unter ihm - ebenso wie die Christen... Sunnitische Muslime "im Westen" fühlen sich vielleicht seltsam, gibt es mit einmal öffentliche Reaktion. Und die Schiiten? Wo werden "im Westen" schiitische Muslime "schlechter" behandelt als Sunnitische?

 

Was mich natürlich auch (nicht wirklich) wundert, ist daß von "muslimischer Seite" immer nur Forderungen und Gejammer kommen aber kein Ansatz für "Kompromisse" sichtbar sind. Gott hat befohlen, und "ihr" - die Eingeboreren - müsst euch uns fügen, sozusagen. Da ist es doch klar, daß Ängste entstehen, sieht man doch offensichtlich, daß es keinen muslimisch dominierten Staat gibt, in denen "die Menschenrechte" oder wenigstens ein Großteil davon (gem. Kairoer Erklärung) verwirklicht werden. Und "Gerechtigkeit" - wo gibt es diese im islamischen Umfeld?

 

Daher,

Kai

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Fatima Özoguz
Was mich natürlich auch (nicht wirklich) wundert, ist daß von "muslimischer Seite" immer nur Forderungen und Gejammer kommen aber kein Ansatz für "Kompromisse" sichtbar sind.

 

diesen Vorwurf kann ich schon auswendig dahersingen. Welche "Kompromisse" sollen wir denn eingehen? Außerdem besteht die junge Generation auch aus "Eingeborenen", sie können nichts dafür, dass ihr Eltern und Großeltern hier eingewandert sind. Dein Kommentar zeigt aber, dass du sie immer noch als "Fremde" betrachtest, das war leider sehr entlarvend.

Also nochmal, welche "Kompromisse" sollen wir eingehen?

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#bismillah#

As Salamu aleikum,

 

liebe Azada, wenn du irgendwo bitte "beleidigende" Beiträge siehst bzw. Beiträge, die nicht in Ordnung sind, dann bitte auf den Meldeknopf klicken.

 

Lieber Kai, du solltest doch lieber betonen, dass es deine Auffassung ist und dass du diese Ansätze nicht sehen kannst.

 

wassalam

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Salam,

 

Welche "Kompromisse" sollen wir denn eingehen?

 

Na, die Einschlägigen halt... Gemeinsamer Sport- Schwimunterricht dito Sexualkunde, etc...

 

Außerdem besteht die junge Generation auch aus "Eingeborenen",

sie können nichts dafür, dass ihr Eltern und Großeltern hier eingewandert sind.

 

Dein Kommentar zeigt aber, dass du sie immer noch als "Fremde" betrachtest

 

Bedingt ist das korrekt, denn wenn sie sich "irgendwie anders" verhalten und bei genügeder Zahl von Muslimen, anfangen sie an, die Nichtmuslime "schicknieren... Beispiele aus z.B. England und wime auch in Dänemark und Südschweden...

 

Aber so werden "Grundängste" geschürt...

 

Ja, jetzt würde die Entgegnung folgen "das sind keine Muslime, die soetwas tun..." Diese Diskussion können wir uns schenken...

 

Grüße,

Kai

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Salam,

 

Lieber Kai, du solltest doch lieber betonen, dass es deine Auffassung ist und dass du diese Ansätze nicht sehen kannst.

 

Gewöhnlich schreibe ich aus mein Weltmodell.

 

- später vervollständige diesen Artikel... -

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mahdi_mohajjer

Salam aleikom,

 

hallo liebe Azada, ich verstehe deinen Zorn. Ich muss dir aber mitteilen, dass ich seit ich hier im Forum anwesend bin, immer wenn es um Zionisten ging unterschieden habe von Juden und Zionisten und die Juden immer in Schutz genommen habe, auch immer alle Geschwister die gegen Juden schrieben dazu aufgefordert habe das zu überdenken, weil Juden nicht gleich Zionisten sind.

 

:-)

 

Wsalam, Mahdi

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Salam,

 

Mit anderen Worten, Assimilation. Nee, ohne mich.

 

Eben. Wie erwartet. Aber wie soll dem eine Integration oder ein Dialog stattfinden, wenn die eine Seite immer nur "mauert"? Ausserdem ist es mir ein Rätsel, was denn dabei die Assimilation ist. Schliesslich hätte ein Großteil der Menschen keine Probleme da mit...

 

Kai

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mahdi_mohajjer

Salam,

 

Saluton die Beiträge überschnitten sich- daher jetzt die Antwort:

 

Sexualkunde, Schwimm- und Sportunterricht. Mal angenommen wir würden da einlenken (was ensha Allah nie passieren wird) würdest du dann nicht der erste sein der am nächsten Tag mit den nächsten Forderungen kommt? Dann heisst es nämlich dannach, so jezt könnt ihr auch Alkohol und Schwein in der Kantine auf der Arbeit zu euch nehmen, eure Frauen die Gesichtsschleier oder Kopfrücher abnehmen und eure Gebete vernachlässigen.

 

Lieber Saluton, deine Werte sind einfach ganz andere als unsere, wir respektieren deine Werte- keienr fordert dich auf in der Geselschaft deine Werte abzulegen. Wie wäre es wenn Du einen Kompromiss eingehst und uns unsere Werte gönnst und uns nach ihnen frei leben lässt? Wenn es dir nicht gefällt musst du ja nicht hinschauen.

 

Wsalam,Mahdi

 

PS: Wir "mauern" die ganze Zeit? Derzeit bist du es doch der von uns was will. Ein Dialog muss wie du richtig erkannt hast zweiseitig geschehen. Wir sind nicht unbemüht um einen Dialog- und es gibt genug Beispiele in denen wir einen Dialog gefordert und gefördert haben, wo dieser von der Gegenseite nicht wohlgehiessen wurde, oder uns vorgeworfen wurde dass wir uns nicht ändern wollen.

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Salam

 

Liebe Jasmina, ich hätte mir nur sehr gewünscht, dass andere es auch gesehen und dazu etwas gesagt hätten. Weil ich finde, dass es uns alle was angeht. Ansonsten sehe ich für mich persönlich keinen Grund, es zu melden. Ich kläre Diskrepanzen lieber mit Diskussionen statt eines Buttons :)

 

Mahdi, du hast natürlich Recht. Du und viele von euch achten darauf, es nicht zu vermischen. Tut mir Leid, wenn es falsch rüberkam, ich war tatsächlich mehr als schockiert und sauer über diesen Beitrag und sah es als meine Pflicht als Mensch, da einzuschreiten.

Ich weiß nicht, wie es dir als Muslim damit geht (wenn ich fragen darf?). Ich persönlich empfand es so, als dachte der Verfasser, hier könne er ja so Ungeheuerlichkeiten von sich geben, weil es unter Muslimen wohl "salonfähig" ist. Ich empfand es als Vorurteil euch gegenüber und auch als Instrumentalisierung, dieses Forum als Plattform für solche fast schon antisemitischen Gedanken zu nutzen. Weißte, wie meinen? :)

 

Okay, wir reden aber gerade über Integration/Assimilierung.

 

Ich persönlich sehe es so, dass viel falsch gelaufen ist. Schon von Anfang an. Schön, dass die Türken herkommen und arbeiten - aber wohnen sollen sie bitte nicht in meinem Haus. Ich denke, daraus folgte eine Abgrenzung von der anderen Seite und da hat sich wirklich eine Parallelgesellschaft gebildet. Und Vater Staat schlief und schaute nur gelegentlich mal mit einem trüben Auge, wenns mal wieder Rütli-mäßige Schlagzeilen gab. Jetzt von beiden Seiten zu verlangen, dass wir uns alle lieb haben, ist dann schon etwas zuviel verlangt :)

 

Schön wäre es, wenn beide Seiten aufeinander zukämen, ohne dass jemand Abstriche machen muss. Jeder sollte erstmal seine Religion leben dürfen.

 

Ich würde keine Muslima zwingen, schwimmen zu gehen, wenn sie es selbst nicht will. Wo das Aufkommen groß genug ist, kann man ja für Ersatz sorgen. Ich habe früher erlebt, dass Ausflüge ausgefallen sind, weil eine Anzahl an muslimischen Schülerinnen nicht mitdurfte. Das war schade für die, die gedurft hätten. Also sollte es da auch andere Regelungen geben. Bei uns im Kindergarten wird z. B. zu Gruppenfrühstücken eben kein Schwein mitgebracht. Ja meine Güte, ist ja nicht dramatisch. Wenn aber jemand schimpfen würde, weil mein Knabe ein Schinkenbrot für sich selbst mitbekommt, würde ich auch auf die Barrikaden gehen.

 

Kopftuchverbot finde ich doof, wenn ich ehrlich bin. Ich finde es aber auch doof, wenn Leute denken, ich wäre weniger anständig, nur weil ich nicht verschleiert bin. Und ja, ich trag auch mal kurze Sachen. Hijab steckt ja im Inneren, ansonsten nützt auch das tollste Kopftuch nicht. Allerdings tun manche Leute so, als könnten sie in einen reingucken -.-

 

Also, mir ist auch generell egal ob jemand Alkohol trinkt oder nicht. Ich bin auch gern bereit, Rücksicht zu nehmen. Ich möchte aber für meine eigene Entscheidung nicht bewertet werden, denn in der Hinsicht bin ich für mich selbst verantwortlich.

 

Mh, ja, wir gehen weg und unser Umgang mit dem anderen Geschlecht ist anders. Auch da: Das macht uns per se nicht besser oder schlechter. Ich möchte aber keine Angst haben müssen, zukünftige Töchter auf eine Schule zu stecken, in der sie prinzipiell als Deutsche = Schlampe abgestempelt wird. Nein, natürlich ist das nicht der Islam wie er sein sollte, aber leider real gelebter (und leider auch schon erlebter) Möchtegernislam. Und das ist das, wovor viele Angst haben.

 

Bei manchen Leuten habe ich das Gefühl, sie wollen gar keine Deutschen sein (okay, das ist kein Drama, jeder soll ja seine Identität haben :)). Also, ich meine damit natürlich, nix mit uns zu tun haben, Land doof, Leute doof, alles doof. Das hab ich auch schon öfters erlebt. Das meint Saluton vllt mit "mauern"?

 

Ich hab manchmal das Gefühl, viele Muslime haben Angst vor unserem "schlechten Einfluss"? Ist dem so? Ich weiß auf der Gegenseite auch, dass viele, viele Deutsche einfach zu bequem sind, den Islam besser verstehen zu wollen - was genauso schade ist.

 

Ähm ja, generell kann man abschließend sagen: Wir sind verschieden. Teilweise in sehr grundlegenden Dingen und das machts recht schwer. Schwer, aber nicht unmöglich. Wie gesagt, ich finde, jeder sollte seine Religion und Werte leben dürfen und zwar gleichwertig. Weil nämlich (ich wiederhol mich da so gern :)) Religion lieber gefördert als zensiert werden sollte. Aber dann auch alle gleichermaßen. Z. b. fand ich den Vorschlag gut, dass jeder Arbeitgeber ein Kontingent an freien Tagen für seine eigenen Feiertage bekommen soll. Dann könntet ihr zu Eid freinehmen, während ich dann zu Jul freibekomme, oder der nächste zu Weihnachten, so gäbe es auch weniger Engpässe. Gute Sache, das. Zumindest in der Theorie :D

 

LG und Wa Salam

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Salam,

es geht nicht um Türken und Integration.Es gibt tausende Türken vorwiegend junge Männer die sich sag ich mal zu 80 Prozent integriert haben.Die gehen zur Disco,trinken Alkohol haben ihre deutsche Freudin usw.

Viele deutsce Frauen haben mit dieser Sorte von " integrierten " Schon schlechte Erfahrungen gemacht.Obzöne Anmache etc. Das ist keine Ausländerfeindlichkeit sondern Realität in deutschen Städten.vom Koran oder gar der Bibel hat diese Art Discotürken keine Ahnung.Ok gibt auch Discoaraber etc.

Wollen wir in Deutschland wirklich solche " integrierten " Migranten? Ohne jeden Glauben.Ohne Anstand und moralische Werte? In manche Bezirke deutscher Städte traut sich selbst die Polizei kaum noch herein.

Was die Migranten muslemische Herkunft brauchen ist eine Rückbesinnung zum Glauben.Dann gehören viele Dinge der Vergangenheit an.

Ich selber bin schon von jugendlichen Migranten als Drecksdeutscher etc. beleidigt worden.

Diese Art der Integration zum Schlechten braucht hier niemand.Das ist meine Meinung dazu.Sollen die meinetwegen Buddisten werden.Immer noch besser als Discomigrant.

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Fatima Özoguz

salam.gif

 

@Hermann: Das ist es ja, was ich immer wieder gewissen Leuten klarzumachen versuche die ständig "Überfremdung, wähhhhh" schreien. Die Kriminalität gibt es nicht, weil sie Muslime sind, sondern weil sie sich nur im negativen Sinne assimiliert haben. Natürlich kommen auch Armut und Perspektivlosigkeit hinzu.

Der Prophet hat gesagt ."Der beste von euch ist der, der den Menschen (nicht nur den Muslimen!) am meisten Nutzen bringt." Würden alle nur halbwegs die islamischen Gesetze beachten, hätten wir alle diese Probleme nicht.

 

wasalam.gif

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Salam

Die armen Jugendlichen mit Migrationshintergrund..von der Mehrheitsgesellschaft in D werden sie nicht anerkannt,obwohl eingeboren und hier sozialisiert und man nennt sie Kanaken,Kameltreiber,ungebildet,unintegriert und noch anderes und nun gibt es Muslime,die sie als Discomigranten beschimpfen und ausgrenzen..mich wundert es nicht,wenn diese auf der Suche nach Anerkennung frustiert werden und dann u.a zu Salafisten gehen...

Diese jungen Menschen haben Religion nicht genug und/oder richtig vermittelt bekommen das mag sein,trotzdem sind wir auch mitverantwortlich für sie..wie für die gesamte Gesellschaft..statt mit dem Finger auf sie zu zeigen und sie zu verurteilen,kann man auf sie zugehen..und wie auch schon erwähnt wurde kommen zur Unwissenheit,Perspektivlosigkeit und Armut hinzu...

Auch wenn jeder für sein Handeln zur Verantwortung gezogen wird..so gibt es auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und wünsche dir für deinen Bruder/Schwester was du auch für dich wünschst ist ein gutes Motto..inshallah setzen wir es zunehmend besser um...

 

Fi aman Allah

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Salam,

 

Sexualkunde, Schwimm- und Sportunterricht. Mal angenommen wir würden da einlenken (was ensha Allah nie passieren wird)

 

Warum kann man da nicht einlenken, würde man fragen - und weiterhin Angst vor Überfremdung haben.

 

Es wird aus "westlicher" / "aufgeklärter" Sicht argumentiert, das sich dadurch eine Ablehnung unser Gesellschaft offensichtlich wird, die nur aus islam(ist)ischer Richtung ([...]) kommt und sich deutlich eine Ablehnung unseres Bildungs- und Wissensystems zeigt...

 

Lieber Saluton, deine Werte sind einfach ganz andere als unsere, wir respektieren deine Werte- keienr fordert dich auf in der Geselschaft deine Werte abzulegen. Wie wäre es wenn Du einen Kompromiss eingehst und uns unsere Werte gönnst und uns nach ihnen frei leben lässt? Wenn es dir nicht gefällt musst du ja nicht hinschauen.

 

Um mich geht es hier nicht. Es geht primär um die Ängste. Und aus Ängsten kann sich viel Unheil entwickeln.

 

Und es geht um mehr als "um ein Kopftuch". Es geht unter andem darum, daß ein anderes Strafsystem verlangt wird und es in Deutschland nicht legal sein darf, jemandem die Hand abzuhacken oder Menschen an Baukränen aufzuhängen. Wenn man ein Wertesystem, daß obige Strafen rechtfertigt und ausserdem halt "Sexualkunde, Schwimm- und Sportunterricht" verbietet, dann stellt sich eher die Frage, wie weit ist das tolerierbar ist.

 

Aber es geht in diesem Umfeld hauptsächlich um Ängste.

 

Kai

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Salam,

 

PS: Wir "mauern" die ganze Zeit? Derzeit bist du es doch der von uns was will. Ein Dialog muss wie du richtig erkannt hast zweiseitig geschehen. Wir sind nicht unbemüht um einen Dialog- und es gibt genug Beispiele in denen wir einen Dialog gefordert und gefördert haben, wo dieser von der Gegenseite nicht wohlgehiessen wurde, oder uns vorgeworfen wurde dass wir uns nicht ändern wollen.

 

Ich will gar nicht "von Euch". Ich will verstehen, warum es Konflikte gibt. Und ich habe es verstanden.

 

Danke,

Kai

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mahdi_mohajjer

Salam aleikom geehrte Geschwister,

 

erstmal danke dir geehrte Azada- ich freue mich über deinen Beitrag und du darfst natürlich immer alles fragen was dir auf der Zunge brennt. Ich kann die Stellung der Deutschen auch nicht nachvollziehen. Diese Ausländerfeindlichkeit die unter einigen Menschen die Hirne verbrannt haben, verurteile ich. Ich finde es schade dass einige Menschen ihre eigenen Probleme, das was bei ihnen schief gelaufen ist, was sie selber nicht können, dann an Ausländern oder Bürgern mit Migrationshintergrund anprangern. Was soll das? Ein Mensch ist nicht weniger wert weil er ein Türke ist, oder weil er keinen deutschen Ausweis hat. So eine Denkweise hat weder in Deutschland, noch in der Religion platz.

 

Dass es vorkommt dass ganze Klassen nicht auf Klassenreise gehen weil muslimische Schüler nicht mitdürfen finde ich genau so wenig OK wie dass man die Muslime dazu zwingt an etwas teilzunehmen. Es sollte die Gemeinschaft nicht beeinträchtigen, wenn einige muslimische Mitschüler auf eigenen Wunsch nicht mitkommen. Ich hätte selber, wenn ich damals schon Muslim gewesen wäre, keine der Klassenfahrten die wir machten mitgemacht- nur war ich damals noch nicht konvertiert. Es ist nicht die Schuld eines Muslims oder einer Muslima wenn eine ganze Klasse aufgrund dessen persönlicher Entscheidung nicht mitzukommen daheim bleiben muss. Jeder ist frei in seiner Entscheidung- ich sehe das Problem eher beim Lehrer, wenn dieser nicht fähig genug ist diejenigen die da bleiben wollen in anderen Klassen unterzubringen.

 

Ich möchte auf keinen Fall verteidigen was viele Menschen fälschlicherweise tun, aber kann man es zumindest ansatzweise nachvollziehen, dass wenn man Familien aus dem Ausland oder Migranten-Familien (wie ich dieses Wort hasse!!!) für Jahrzehnte lang aus der Geselschaft ausschliesst indem man sie meidet, sich vor ihnen ekelt und sie wie Dreck behandelt, nun mit den Folgen leben muss? Viele von den Personen die heute so sind wie sie sind, kennen es doch von uns garnicht anders. Warum? Weil wir Deutschen in der Schule türkische Mitschüler gehänselt haben, mit Nazi Parolen zur Sau gemacht haben, sie in ihrer Menschenwürde verletzt haben, ihre Religion durch den Dreck gezogen haben, und uns nun wundern wenn in den Schulen Menschen mit Integrationshintergrund an Oberhand gewinnen und das was sie lernten auf uns anwenden?

 

Ich sage an keiner Stelle dass es in Ordnung ist was Einige tun, in keinster Weise ist es akzeptabel, aber es wird jahrzente dauern bis die Generationen verstehen dass sie nun genau die selben Rechte haben wie jemand der als deutscher in Deutschland geboren wurde, und dass wir diese Personen achten und es (zumindest mir) leid tut was ihnen wiederfahren ist.

 

Ich muss Schwester Azada verteidigen wenn sie sagt dass sie nicht bewertet werden möchte, für die Dinge die sie tut. Sie ist ja keine Muslima. Ich lebe lieber mit einer Person in einer Geselschaft die zwar ALkohol trinkt, kurze Kleider anzieht mich aber schätzt, meine Religion respektiert und sich nicht über Kopftücher und Niqabs lustig macht, als mit Faschisten die alles was Anders ist sofort verurteilen, sich darüber lustig machen und nicht dazu bereit sind sich zurückzuhalten wenn dies vielleicht angebracht ist.

 

Man sollte auch sehen dass wir Muslime die westliche Geselschaft kennen- auch wenn wir sie nicht übernehmen oder die Kultur die in ihr herrscht nicht ausleben, wir haben uns informiert. Wenn Nichtmuslime sich auch über Muslime und Islam informieren würden, würde dies zu einer besseren Kentnis beitragen, und so manchen Konflikt verhindern. Es gibt so viele Menschen die an einem dialog mit uns Muslimen nicht interessiert sind, und uns dann vorwerfen dass wir uns nicht integrieren wollen. Wie ich bereits in einem anderem Thread sagte- ein Dialog hat zwei Seiten. Es kann nicht Sinn sein, dass eine Seite sich einen abrackert und die andere Seite es ignoriert, nicht auf Dialogsangebote antwortet und dannach sogar noch anfängt unverschämt zu werden dass Muslime sich nicht intergrieren wollen. Leider werden diese Menschen immer mehr.

 

Faschismus gegen Juden, Christen, Muslime oder bestimmte Nationalitäten sind genauso wie sie gesetzeswiedrig sind in der Religion verboten- es ist in keinster Weise in Ordnung wenn jemand eine Minderheit beleidigt. Der Zionismus ist aber keine Religion, kein Land oder keine Führung. Zionisten sind Menschen die versuchen etwas was ihnen nicht zusteht, durch Mittel die verboten und gesetzlich untersagt sind ein Ziel zu erreichen. Das Ziel ist die Untergrabung der Souveränität legaler Länder, (Palästinas, Libanon, Syrien, Ägypten bis Iran) was in keinster Weise nur eine Meinung sondern eine Straftat ist. Dabei handelt es sich um länderübergreifende Angriffe, die Auslöschung von Ideologien und Religionen, Denkweisen und ganzer Kulturen.

 

Liebe Grüße und Wsalam, Mahdi

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mahdi_mohajjer

Um mich geht es hier nicht. Es geht primär um die Ängste. Und aus Ängsten kann sich viel Unheil entwickeln.

 

 

Salam aleikom,

 

doch genau um DICH geht es hier Saluton. Außer dir fürchtet sich hier niemand vor Muslimen die nicht am Sexualunterricht teilnehmen wollen. Außer dir meckert hier niemand über muslimische Frauen herum dass sie ihr Kopftuch nicht abnehmen wollen.

 

Gegenfrage: Warum kannst du denn nicht akzeptieren dass Frauen ihr Kopftuch tragen, es nicht ablegen und dass es ein Teil der Geselschaft ist, genauso wie Du ein Teil der Geselschaft bist? zwinker.gif

 

Wsalam,Mahdi

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Salam,

 

doch genau um DICH geht es hier Saluton. Außer dir fürchtet sich hier niemand vor Muslimen die nicht am Sexualunterricht teilnehmen wollen. Außer dir meckert hier niemand über muslimische Frauen herum dass sie ihr Kopftuch nicht abnehmen wollen.

 

Ich habe nicht behauptet, ich fürchte mich. Es gibt Ängste - und es gibt informierte Menschen, die dieses zugeben. Und das kann schmerzhaft sein, wenn man das wahrnimmt.

 

Gegenfrage: Warum kannst du denn nicht akzeptieren dass Frauen ihr Kopftuch tragen, es nicht ablegen

 

Wiederrum habe nicht ich damit Probleme, sondern die Mädchen und Frauen, die es tragen und mit unschönen Erlebnissen konfrontiert werden, und ich möchte verstehen, warum das so ist. Ja, ich habe es verstanden.

 

und dass es ein Teil der Geselschaft ist, genauso wie Du ein Teil der Geselschaft bist?

 

Warum sollte ich damit ein Problem haben?

 

Kai

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Salam,

 

Wenn Nichtmuslime sich auch über Muslime und Islam informieren würden, würde dies zu einer besseren Kentnis beitragen, und so manchen Konflikt verhindern.

 

Das kann sein. Es kann aber auch sein, das Konflikte dadurch eskalieren.

 

Es gibt so viele Menschen die an einem dialog mit uns Muslimen nicht interessiert sind, und uns dann vorwerfen dass wir uns nicht integrieren wollen.

 

Warum gibt das diese? Und kannst Du deren Denkweise nachempfinden?

 

ein Dialog hat zwei Seiten. Es kann nicht Sinn sein, dass eine Seite sich einen abrackert und die andere Seite es ignoriert

 

Ja, aber wie hier deutlich wird, gibt es "Standpunkte" von denen sich kein Muslim wegbewegem kann/will/darf. In welchen Bereichen ist denn dann ein "Dialog" noch möglich und sinnvoll?

 

nicht auf Dialogsangebote antwortet und dannach sogar noch anfängt unverschämt zu werden dass Muslime sich nicht intergrieren wollen. Leider werden diese Menschen immer mehr.

 

Ich schrieb mal - und das passte gerade hier rein - Wer sich erhöht und nur nach unten schaut, wird sein Gegenüber nicht erkennen.

 

Warum, glaubst Du, werden diese Menschen immer mehr? Nenne doch mal Dialoge, in dem es ein "Entgegenkommen" von muslimischer Seite gab?

 

Kai

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mahdi_mohajjer

Salam aleikom,

 

ich glaube kaum dass Muslimas mit ihrem Kopftuch ein Problem haben. Falls du meintest dass diese die "Leidtragenden" sind, dann muss ich dir wiedersprechen- es it vielleicht in einigen Punkten nicht einfach- aber ich will nicht für dritte reden, deswegen fordere ich dich auf, um es von denjenigen die es selber tragen bestätigt zu bekommen, einen Thread aufzumachen und nachzufragen ob Muslimas in diesem Forum Kopftuch/schleier tragen und wenn ja ob sie damit Probleme haben und ob sie es ablegen könnten wenn sie könnten.

 

Ich würde mit dir wetten (wenn es nicht haram wäre) dass du keine 10 Muslimas zusammen bekommst , die das Kopftuch ablegen würden weil sie Probleme haben, sondern sich lieber von der Gselschaft distanzieren würden, aber ihr Recht das Kopftuch zu tragen ausleben würden.wenn du das nicht nachvollziehen kannst, liegts wohl eher daran, dass du dich noch nie für deinen Glauben rechtfertigen musstest oder für das an was du glaubst angegriffen wurdest. Ich wünsche es dir auch nicht.

 

Wenn du kein Problem hast mit kopftuchtragenden Muslimas, Sport- und Schwimmunterricht der getrennt abläuft, wieso bringst du dann solche Beispiele? Du wiedersprichst dir- nicht das erste Mal

 

 

Wsalam,Mahdi

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Salam,

 

ich glaube kaum dass Muslimas mit ihrem Kopftuch ein Problem haben.

 

Nein. Mit der Kopfbedeckung nicht.

 

deswegen fordere ich dich auf, um es von denjenigen die es selber tragen bestätigt zu bekommen, einen Thread aufzumachen und nachzufragen ob Muslimas in diesem Forum Kopftuch/schleier tragen und wenn ja ob sie damit Probleme haben und ob sie es ablegen könnten wenn sie könnten.

 

Da gibt es einschlägige Fäden. Eine solche Diskussion ist hier nicht sinnvoll, denn es gibt religiöse Vorschriften die das gebieten.

 

wenn du das nicht nachvollziehen kannst, liegts wohl eher daran, dass du dich noch nie für deinen Glauben rechtfertigen musstest oder für das an was du glaubst angegriffen wurdest. Ich wünsche es dir auch nicht.

 

Warum wirst Du persönlich?

 

Wenn du kein Problem hast mit kopftuchtragenden Muslimas, Sport- und Schwimmunterricht der getrennt abläuft, wieso bringst du dann solche Beispiele? Du wiedersprichst dir- nicht das erste Mal

 

Vielleicht weil es Beispiele für erfolglosen Dialog sind...

 

Kai

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Salam,

 

Ich würde mit dir wetten (wenn es nicht haram wäre) dass du keine 10 Muslimas zusammen bekommst , die das Kopftuch ablegen würden weil sie Probleme haben, sondern sich lieber von der Gselschaft distanzieren würden

 

Ich verstehe den Sinn dieser Aussage nicht. Es gibt eine ganze Menge vermutlich muslimischer Frauen, die keine Kopfbedeckung tragen. Sei es, weil sie es nicht wollen oder weil es ihnen egal ist. So aus Hamburg Billstedt (da bin ich aufgewachsen) würde ich 1:6 tippen (wenn es nicht haram wäre). Also auf 6 Muslima kommen 1 eine mit Kopfbedeckung. Die Quote scheint sich jedoch für die Kopfbedeckten verbessern und die "Angst" erhöht sich.

 

Kai

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mahdi_mohajjer

Salam aleikom,

 

lieber Saluton. Weißt du was ein Dialog ist? Ein Dialog bedeuet nicht dass eine Seite alles ablegt, alles an was sie glaubt vergisst und die Grundwerte vernachlässigt. Ein Dialog bedeutet, dass zwei Seiten mit unterschiedlichen Ansichten sich hinsetzen, gegenseitig informieren und versuchen einander zu verstehen, ohne die andre Seite für ihre Grundwerte zu verurteilen oder dazu zu zwingen diese zu abzulegen.

 

Mal angenommen ich und Du haben einen Dialog. Würdest du mich auffordern meinen Bart abzurasieren weil du der Meinung bist dass er für mich nicht notwendig ist- ich sage dir: mein Bart ist notwendig, er ist ein Teil meiner Religion und der bleibt wo er ist:-) Eine Muslima hat ein Kopftuch- das ist Teil ihrer Religion und es stört dich in keinster Weiße dass sie es trägt, weil es sich nicht auf deine Freiheit auswirkt. Schade dass du das nicht zu verstehen scheinst.

 

Ich würde mir wünschen dass Du wenn du eine Diskussion startest auch mal versuchst die andere Seite zu verstehen und nicht immer nur zu fordern dass man deinem Willen nachkommt.

 

Muslimische Frauen sind in der Geselschaft aktiv- sie sprechen Deutsch und sie beteiligen sich am öffentlichen Leben. Ist es nicht erstmal an der Zeit dass die Nichtmuslimische Seite einen Schritt auf uns macht? Stelle eine Forderung die mich in meiner Religionsfreiheit nicht einschränkt. Dann können wir darüber sprechen. Aber fordere uns nicht auf unsere Grundwerte zu ändern- wir fordern von dir auch nicht dass du morgen einen Bart trägst und keine Lederhosen mehr anziehst.

 

Übrigens du greifst die Persönlichkeit der Muslime an, und willst dann dass wir mit dir im Umgang unpersönlich bleiben? Denke nochmal nach

 

Wsalam,Mahdi

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